In diesem Artikel vergleichen wir die Unterschiede zwischen dem Zungensprechen von Apostelgeschichte 2:8 und 1 Korinther 14:2. Es erscheint dass die Anwesenden an Pfingsten in Jerusalem die Beobachtung machten, "Wie hören wir denn ein jeglicher seine Sprache, darin wir geboren sind?" Hier gibt es keine Andeutung darauf, dass dies irgendetwas anderes war als ein Zeichen zu diesen Menschen aus anderen Ländern, denn sie mussten fragen, "Was will das werden?"
Es war Petrus, der erklärte was da geschah, da er zu ihnen über das versprochene Ausgiessen des Heiligen Geistes predigte. Er sprach in einer allen gemeinsamen Sprache (wahrscheinlich Aramaic) als die Anwesenden um eine Erklärung baten.
In 1 Korinther 14:2 haben wir die Antwort für dieses Dilemma, "Denn der mit Zungen redet, der redet nicht den Menschen, sondern Gott; denn ihm hört niemand zu, im Geist aber redet er die Geheimnisse." Wenn die "Kirche" zusammenkommt und die Geistesgaben in Zungen praktiziert wird, gibt Gott danach einer weiteren geisterfüllten Person die Gabe der Auslegung, um es in Worten auszusprechen und dadurch alle zu erbauen.
Ungläubige verstehen nicht, wie das Zungensprechen geschehen kann. Wie können sie auch? Es gibt viel Rat von Paulus in Römer 8, über das Unvermögen vom fleischlichen (ohne Gottes Geist) Sinn , geistliche Wahrheiten zu verstehen. Eher Ausflüchte suchen und Entschuldigungen machen und die Zungenrede zurückweisen. So sollten wir Paulus nachahmen welcher schrieb: "Ich danke meinem Gott, daß ich mehr mit Zungen rede denn ihr alle."
Im Alten Testament
Die Israelische Nation spottete immer wieder Gott und verkehrte mit heidnischen, gottlosen Nationen. Jesaja 28:11,12 beschreibt einige Probleme, die diesem Ungehorsam folgten. Israel wurde immer wieder überfallen und wurde von ausländischen Feinden überrannt. Die seltsamen Sprachen der Angreifer hörend, erinnerte sie an ihre Missetaten. Es war eine Vorausschau auf "Ruhe" (von ihren Feinden) und der "Erquickung" (von Gott), was erst noch geschehen sollte.
Der Verfasser des Hebräerbriefes erinnert geisterfüllte Menschen an Gottes "Ruhe", und an die Notwendigkeit, in diese Ruhe einzugehen, und von Israels Versäumnis, das Versprechen zu schätzen (Hebräer 4). Petrus bezieht sich bei der Umwandlung an Pfingsten auf "... auf daß da komme die Zeit der Erquickung von dem Angesichte des HERRN"
(Apostelgeschichte 3:20).
Paulus erinnert die geisterfüllten Menschen dass, wie im Alten Testament, "...die Zungen ein Zeichen... (Hinweis, Wunder) ...für Ungläubige sein wird." (1 Korinther 14:22).
Im vorherigen Vers zitiert er unsere ursprüngliche Schrift aus Jesaia 28. Sprechen in Zungen ist um uns daran zu erinnern, dass Israel von ihren Feinden wegen Ungläubigkeit unterjocht wurde und dass jene, die nicht hören wollen (begreifen aufgrund persönlicher Erfahrung), ebenso versäumen werden in ihre Ruhe (Sabbat) einzutreten, ausser wenn sie den Heiligen Geist empfangen, wie angewiesen.
Sprechen in Zungen ist kein nebensächlicher, unnötiger Zusatz, sondern eine tiefgründige, wunderbare, von Gott gegebene prophezeiende Erfahrung, resultierend aus Gehorsam gegenüber Gottes Wort.
Sprechen in Zungen ist nicht nur eine Gabe des Heiligen Geistes, es ist die Identifizierung des im Gläubigen wohnenden Heiligen Geistes und es wird gesehen und gehört (Apostelgeschichte 2:33). Zungensprache wird auch benutzt als ein Anzeichen in der "Kirche", um die Anwesenheit des Heiligen Geistes anzuzeigen.
"In einem jeglichen (geisterfüllten Menschen) erzeigen sich die Gaben des Geistes zum allgemeinen Nutzen" (1 Korinther 12:7.)
Keine stummen Götzen!
Paulus schrieb der geisterfüllten (alle waren geisterfüllt, sprachen also in Zungen) Kirche und machte sie darauf aufmerksam, dass sie vor ihrer Wende, stumme Götzen anbeteten (1 Korinther 12:2).
Das griechische Wort für stumm ist 'aphonos', das bedeutet 'schweigen' oder 'stimmlos'. Das gleiche Wort wird benutzt, um Jesus zu beschreiben, als er bereit war zu sterben, so dass das Seelenheil (der Heilige Geist) ausgegossen werden konnte. "Er ist wie ein Schaf zur Schlachtung geführt; und still wie ein Lamm vor seinem Scherer, also hat er nicht aufgetan seinen Mund" (Apostelgeschichte 8:32).
Zungensprache in der "Kirche" ist ein Anzeichen und die Anwesenheit des Geistes. Es ist Gott, welcher durch Seine ausgesuchten Kinder spricht. Viele Mystiker sitzen herum, meditieren, und nehmen an, daß Gott mit ihnen irgendwie, irgenwann sprechen wird, und so bemühen sie sich, ihrer Seele eine Leere zu geben. Um mit Gott zu kommunizieren sagt die Bibel "... und nehmen gefangen alle Vernunft unter den Gehorsam Christi" (2 Korinther 10:5). In dem Alten Testament versprach Gott, dass Er mit uns kommunizieren werde. Seit der Heilige Geist am Tag der Pfingsten vor über 2000 Jahren ausgegossen wurde, kommuniziert Er mit uns durch das Anzeichen des Heiligen Geistes, der Zungensprache. Der Heilige Geist vertritt uns durch die Zungesprache (Römer 8:26-27).
In der Geschichte am Brunnen in Samaria sagte Jesus zur Samariter-Frau, "Ihr wisset nicht, was ihr anbetet; wir wissen aber, was wir anbeten, denn das Heil kommt von den Juden. Aber es kommt die Zeit und ist schon jetzt, daß die wahrhaftigen Anbeter werden den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit; denn der Vater will haben, die ihn also anbeten. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.'' (Johannes 4:22-24.) Das Wort von Gott ist Wahrheit. Ihn in Geist und Wahrheit anzubeten, ist Ihn anzubeten, wie Paul den Korinther anordnet, wo er die Anwesenheit und die Wirksamkeit des Heiligen Geistes beschreibt.
|